Das Event ist das Mittel. Das Ziel ist eine eigene Community.
Hyground war auf KubeCon, SRE Day und ContainerDays. Was fehlt, ist ein Ort, an den die Leute zurückkommen, und eine Liste von Menschen, die eine Hyground-Mail öffnen, weil das letzte Treffen etwas wert war. Daran wird jedes Format gemessen.
Kein eigener Ort, keine Liste.
Die meisten SREs, Platform Engineers und DevOps-Leads in DACH kennen Hyground nicht. Sie vertrauen Peers mehr als Vendor-Marketing.
- 5.000 € für die erste Ausgabe, alles inklusive
- Erste Ausgabe innerhalb von 12 Wochen
- 3 Personen, darunter ein erfahrener On-Call-Engineer
- Kein Pitch von der Bühne
- Nur Praktiker aus echten Ops-Teams im Raum
Mitte des Funnels, Inhalt im Kern, interaktiv.
Awareness leisten die Konferenzen, Conversion verbietet das Pitch-Verbot. Gesucht ist Beziehungsaufbau: substanzielle Inhalte mit spielerischem Anteil, kuratiert und wiederkehrend.
Erst filtern, dann gewichten.
Harte Bedingungen des Case werden nicht mit Punkten verrechnet, sondern sortieren aus. Alles, was übrig bleibt, wird an 7 MECE-Kriterien gemessen. Jedes Gewicht lässt sich auf einen Satz im Case zurückführen und wurde vor der Bewertung festgelegt.
Stufe 1 · K.-o.-Filter
Ein „nein“ genügt für „raus“Stufe 2 · Sieben gewichtete Kriterien
Skala 1–5 · Summe 100 %26 Ideen, jede mit Herkunft.
Die Ideen stammen aus eigenem Brainstorming, aus den Event-Programmen der Wettbewerber und aus Gesprächen mit SREs. Bewusst breit gesammelt: Content und Entertainment, Awareness bis Conversion, passiv bis interaktiv.
Herkunft der Formate
SRE-Interviews: Gespräche mit Praktikern aus dem eigenen Netzwerk, die selbst Bereitschaft haben.
Was der Markt macht
- Eigene Konferenzen: Zum Beispiel incident.io mit SEV0 in San Francisco und London.
- Kuratierte Dinner: Zum Beispiel Cleric und Rootly, die 10–20 Engineering-Leads einladen, ausdrücklich ohne Pitch.
- After-Hours mit Spiel: Zum Beispiel Rootly mit Arcade-Happy-Hours rund um SRECon und KubeCon, „No Vendor Pitches“ als Versprechen.
Die gesamte Matrix, offen gelegt.
Jedes Format, das den Filter besteht, bekommt pro Kriterium 1 bis 5 Punkte mit einer Begründung. Der Score rechnet sich aus den Gewichten, die vorher feststanden.
| Rang | Format | Kurzbeschreibung | Content ↔ Entertainment | Funnel-Stufe | Quelle | Interaktion | Filter | A1 Erstanreiz 20 % | A2 Wiederkehranreiz 15 % | B2 Beziehungsertrag 19 % | B3 Positionierung 12 % | B4 Ausstrahlung 9 % | C1 Machbarkeit erste Ausgabe 15 % | C2 Wiederholbarkeit 10 % | Score | Begründung der Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | DevOops / Fuckup Stories | Kleine, geschlossene Runde nur auf Einladung: Praktiker erzählen frei und ohne Folien von echten Incidents und Fehlschlägen – unter Chatham House Rule, ohne Aufzeichnung | Content | Mitte: Beziehung | Brainstorm | mittel | besteht | 4 | 4 | 5 | 5 | 3 | 3 | 4 | 4,05 | Stark: Echte Ausfall-Geschichten von Kollegen aus anderen Firmen gibt es sonst nirgends – das ist ein Grund, einen Abend zu opfern. Unter Chatham House Rule wird offen erzählt, was sonst nie den Raum verlässt; die kleine Runde schafft Vertrauen und tiefe Gespräche. Jeder Abend bringt neue Geschichten und damit einen Grund wiederzukommen. Das Thema ist genau Hygrounds Kernthema: Incidents. Schwach: Was erzählt wird, bleibt im Raum – nach außen wirkt der Abend nur über Mundpropaganda. Sprecher aus Banken oder Behörden brauchen oft eine Freigabe, das kostet Vorlauf. |
| 2 | War-Stories-Dinner | Dinner für 12 SREs ohne Vorträge; moderierte Tischrunde mit Geschichten aus der Bereitschaft. Danach Teilung in 2 Tische à 6, die sich erneut treffen; dorthin bringt jeder eine weitere Person aus einem Ops-Team mit (12 → 24) | Content | Mitte: Beziehung | SRE-Interview | mittel | besteht | 3 | 4 | 5 | 4 | 5 | 3 | 4 | 3,90 | Stark: Kleine Runde mit sehr persönlichen Geschichten aus der Bereitschaft – der höchste Beziehungsertrag. Der nächste Termin ist eingebaut, und jeder bringt einen Kollegen mit: Weiterempfehlung ist hier kein Zufall, sondern Teil des Formats. Schwach: Eine Dinner-Einladung von einem unbekannten Startup wirkt beim ersten Mal schnell wie Vertrieb. Die zweite Runde muss organisiert werden, und ob SREs wirklich Kollegen mitbringen, ist ungetestet – das macht die erste Ausgabe riskanter. |
| 3 | Incident-Tabletop / Game Day | Anonymisierter Incident wird in Kleingruppen durchgespielt, moderiert vom On-Call-Engineer | Mischform | Mitte: Beziehung | SRE-Interview | hoch | besteht | 4 | 3 | 5 | 5 | 3 | 3 | 3 | 3,80 | Stark: Die Teilnehmer lösen gemeinsam einen echten Ausfall nach – aktiv statt Frontalvortrag, das ist neu. Hyground sieht direkt, wie Teams mit Incidents umgehen: wertvolles Marktwissen. Schwach: Für jede Ausgabe braucht es ein neues Szenario; das kostet den Engineer viel Vorbereitung. |
| 4 | Incident-Escape-Room | Teams lösen gegen die Uhr einen inszenierten Ausfall in einem präparierten Testsystem; die Rätsel sind echte Debugging-Aufgaben | Mischform | Mitte: Beziehung | Brainstorm | hoch | besteht | 4 | 3 | 4 | 5 | 4 | 2 | 3 | 3,60 | Stark: Die Rätsel sind echte Debugging-Aufgaben – mitten im Thema und gut zum Teilen. Schwach: Das Szenario zu bauen ist aufwendig; mit wenigen Stunden pro Woche ist das für die erste Ausgabe riskant. |
| 5 | Females in DevOps Night | Abend für Frauen in DevOps, SRE und Platform Engineering: Talks und Austausch | Content | Mitte: Beziehung | Brainstorm | mittel | besteht | 3 | 3 | 4 | 3 | 4 | 4 | 4 | 3,50 | Stark: Klare Community mit eigenem Anliegen, wird gern weiterempfohlen und geteilt; gute Gespräche. Schwach: Die engere Zielgruppe heißt kleinerer Raum, und das Thema ist Vielfalt im Team statt Incidents. |
| 6 | On-Call-Pubquiz | Quiz rund um Betrieb, Bereitschaft und Ausfälle, in Teams | eher Entertainment | Awareness bis Mitte | Brainstorm | hoch | besteht | 3 | 3 | 2 | 4 | 3 | 5 | 4 | 3,40 | Stark: Einfach umzusetzen, lockerer Einstieg, und Fragen rund um Betrieb halten das Thema nah an Hyground. Schwach: Beim Quiz redet man über Fragen, nicht über die eigenen Probleme – Hyground lernt wenig über die Teilnehmer. |
| 7 | Infrastructure-Leaders-Dinner | Kleines Dinner mit 10–20 Engineering- und Infrastruktur-Leads, moderierter Austausch | Content | nah an Conversion | Brainstorm | mittel | besteht | 3 | 3 | 4 | 3 | 2 | 4 | 4 | 3,30 | Stark: Leicht zu organisieren, gute Gespräche mit Entscheidern. Schwach: Führungskräfte bekommen viele Dinner-Einladungen von Anbietern (z. B. Cleric, Rootly) – ein weiteres fällt kaum auf. Kaum Leute im Raum, die selbst Bereitschaft haben. |
| 8 | Hands-on-Workshop | Praktischer Workshop, z. B. Debugging in Kubernetes | Content | Richtung Conversion | AI | hoch | besteht | 4 | 2 | 4 | 4 | 2 | 3 | 2 | 3,15 | Stark: Konkreter Lerneffekt – die Teilnehmer nehmen etwas für ihren Job mit. Schwach: Jede Ausgabe braucht neue Inhalte und viel Vorbereitung. Muss strikt herstellerneutral bleiben, sonst wirkt es wie ein Pitch. |
| 9 | Brettspiel-Abend (monatlich) | Lockerer Abend mit Brettspielen, Snacks und Getränken, fester Termin im Monat ("First x") | Entertainment | Mitte: Beziehung | Wettbewerber | hoch | besteht | 2 | 4 | 3 | 1 | 2 | 5 | 5 | 3,05 | Stark: Ein fester Termin jeden Monat schafft Gewohnheit, sehr günstig und einfach. Schwach: Für jemanden, der Hyground nicht kennt, ist ein Brettspielabend kein Grund zu kommen. Kein Bezug zum Thema. |
| 10 | AI Trivia Night | Quiz rund um KI und Tech, in Teams | eher Entertainment | Awareness | Brainstorm | hoch | besteht | 3 | 2 | 2 | 2 | 3 | 5 | 4 | 2,95 | Stark: Einfach umzusetzen. Schwach: Wie das Pubquiz, aber KI ist ein allgemeines Thema und zahlt kaum auf Hygrounds Kernthema ein. Ein Quizabend gibt wenig Grund, wiederzukommen. |
| 11 | Startup-Frühstück | Frühstück mit kurzem Impuls und Austausch, vor Arbeitsbeginn | Content | Mitte: Beziehung | Wettbewerber | mittel | besteht | 2 | 3 | 3 | 3 | 2 | 4 | 4 | 2,95 | Stark: Kurz und gut planbar. Schwach: Morgens vor der Arbeit ist das Zeitfenster knapp, und für Unbekannte ist der Anreiz gering. |
| 12 | Builder-Dinner mit Live-Mystery | Dinner mit einem inszenierten Krimi-Spiel, z. B. rund um ein „tödliches Deployment“ | Mischform | Mitte: Beziehung | Wettbewerber | hoch | besteht | 4 | 2 | 3 | 3 | 4 | 2 | 2 | 2,90 | Stark: Originelles Erlebnis, über das man spricht und postet. Schwach: Eine Inszenierung mit Schauspielern ist teuer und kaum wiederholbar; wer sie einmal erlebt hat, kommt seltener wieder. |
| 13 | Poker Night | Pokerturnier als Abendveranstaltung | Entertainment | Awareness bis Mitte | Brainstorm | hoch | besteht | 3 | 3 | 3 | 1 | 2 | 4 | 4 | 2,85 | Stark: Am Pokertisch entstehen lange Gespräche, das Format ist leicht wiederholbar. Schwach: Themenfern, Hyground wird nicht mit Zuverlässigkeit verbunden. Nur ohne Geldeinsatz möglich (Glücksspielrecht prüfen). |
| 14 | AI Dev Tools Night | Abend, an dem mehrere Teams kurz KI-Werkzeuge für Entwicklung und Betrieb zeigen | Content | Richtung Conversion | Wettbewerber | mittel | besteht | 3 | 2 | 3 | 2 | 2 | 4 | 3 | 2,75 | Stark: Leicht zu füllen, Engineers mögen Tool-Demos. Schwach: Demos ziehen andere Anbieter an und grenzen an einen Pitch – das kostet Glaubwürdigkeit. |
| 15 | Hackathon | Ganztägig in Teams an einem Betriebsproblem arbeiten, z. B. Agenten für echte Enterprise-Probleme bauen | Mischform | Richtung Conversion | Brainstorm | hoch | besteht | 2 | 2 | 4 | 4 | 3 | 2 | 2 | 2,70 | Stark: Intensive Zusammenarbeit an echten Problemen, Hyground lernt viel. Schwach: Ein ganzer Tag statt eines Abends ist für Engineers in Konzernen eine hohe Hürde, und der Aufwand für Organisation und Wiederholung ist groß. |
| 15 | Karriere-Talk („From SRE to CTO“) | Talk und Diskussion zu Karrierewegen im Engineering im Zeitalter von KI | Content | Awareness | Wettbewerber | mittel | besteht | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 4 | 4 | 2,70 | Stark: Einfach umzusetzen, breites Interesse. Schwach: Karrierethemen haben keinen Bezug zu Incidents; ein Vortrag mit wenig Austausch bringt wenig Beziehungsertrag. |
| 17 | Kartfahren / Bouldern | Gemeinsame Aktivität plus Essen | Entertainment | Awareness | AI | hoch, aber themenfern | besteht | 3 | 2 | 2 | 1 | 3 | 4 | 3 | 2,55 | Stark: Macht Spaß und liefert Fotos zum Teilen. Schwach: Kein Bezug zu Betrieb oder Incidents – danach verbindet niemand Hyground mit dem Thema. Bewusst als Gegenpol in der Matrix. |
| 18 | AI Mixer | Lockeres Networking-Treffen rund um KI, ohne festes Programm | Entertainment | Awareness | Brainstorm | mittel | besteht | 2 | 2 | 2 | 1 | 2 | 5 | 4 | 2,50 | Stark: Sehr einfach umzusetzen. Schwach: Offenes Networking ohne Thema – kein echter Grund zu kommen und kein Bezug zu Hyground. |
| 19 | Morgenlauf bei großen Konferenzen | Gemeinsamer Lauf am Morgen eines Konferenztages | Entertainment | Awareness | Brainstorm | mittel | besteht | 2 | 2 | 2 | 1 | 3 | 3 | 2 | 2,10 | Schwach: Hängt an einer fremden Konferenz und spricht nur Läufer an; beim Laufen entstehen kaum Gespräche über das Thema. |
| 20 | After-Hours-Party zu einer Konferenz | Party im Anschluss an eine Konferenz, um den Abend fortzusetzen | Entertainment | Awareness | Wettbewerber | mittel | besteht | 3 | 1 | 2 | 1 | 2 | 3 | 2 | 2,05 | Schwach: Hängt an einer fremden Konferenz – kein eigener Ort, keine Wiederkehr, und den Termin bestimmt jemand anderes. |
| – | Panel | 3–4 Praktiker diskutieren moderiert ein Thema auf der Bühne | Content | Awareness | AI | passiv | raus | – | – | – | – | – | – | – | – | Raus im K.-o.-Filter: Die Teilnehmer hören nur zu (Interaktion passiv). |
| – | Fireside Chat | Moderiertes Gespräch mit einer bekannten Person aus der SRE-Praxis | Content | Awareness | AI | passiv | raus | – | – | – | – | – | – | – | – | Raus im K.-o.-Filter: Die Teilnehmer hören nur zu (Interaktion passiv). |
| – | Webinar (z. B. GenAI-Thema) | Online-Vortrag mit Q&A, etwa zu GenAI im Betrieb | Content | Awareness | AI | passiv | raus | – | – | – | – | – | – | – | – | Raus im K.-o.-Filter: Die Teilnehmer hören nur zu (Interaktion passiv) und es gibt keinen Raum, das Format läuft online. |
| – | Tech Comedy Night | Stand-up-Abend mit Comedians oder Engineers über den Alltag in Tech und Betrieb | Entertainment | Awareness | Brainstorm | passiv | raus | – | – | – | – | – | – | – | – | Raus im K.-o.-Filter: Die Teilnehmer hören nur zu (Interaktion passiv). |
| – | Private Filmvorführung | Kino mieten für eine Vorpremiere oder einen neuen Film | Entertainment | Awareness | Wettbewerber | passiv | raus | – | – | – | – | – | – | – | – | Raus im K.-o.-Filter: Die Teilnehmer hören nur zu (Interaktion passiv). |
| – | Keynote-Watch-Party im Kino | Kino mieten und gemeinsam eine große Tech-Keynote schauen, z. B. von Apple | Entertainment | Awareness | Brainstorm | passiv | raus | – | – | – | – | – | – | – | – | Raus im K.-o.-Filter: Die Teilnehmer hören nur zu (Interaktion passiv). |
DevOops: Geschichten über Ausfälle, unter Peers erzählt.
Der Gewinner wird zum konkreten Plan für die erste Ausgabe in Hamburg.
Eine kleine, geschlossene Runde nur auf Einladung. Praktiker erzählen von echten Incidents und Fehlschlägen – unter Chatham House Rule, ohne Aufzeichnung. Was im Raum gesagt wird, bleibt im Raum.
- Ort: Hamburg, ein Heimspiel. Hyground sitzt hier, das Team baut die Community dort auf, wo es selbst lebt und arbeitet. Die Hamburger Tech-Szene unterstützt sich gegenseitig, „aus Hamburg, für Hamburg“ zieht. Mit den Fuckup Nights Hamburg gibt es hier schon ein Publikum für ehrliche Geschichten übers Scheitern. Und fürs Team fallen keine Reise- und Hotelkosten an.
- Location: ein besonderer Ort mit Wohnzimmer-Gefühl, etwa ein Loft oder eine Galerie. Sofas statt Stuhlreihen, ein langer Tisch zum Essen – ein Abend, der sich nicht wie ein Meetup anfühlt.
- Größe: 20–25 Gäste, die selbst Bereitschaft haben oder solche Teams führen.
- Speaker: 2 erfahrene Praktiker aus Hamburg, aus dem Netzwerk, etwa von Bestandskunden oder MaibornWolff. Ihre Namen ziehen andere SREs an.
- Regeln: Chatham House Rule, keine Aufzeichnung, kein Produktbezug. Hyground hostet und moderiert, präsentiert aber nicht. Die Speaker erzählen frei, ganz ohne Folien. Bewusst keine Namensschilder.
- Fotograf: professionell, aber nur für Atmosphäre: keine Fotos während der Geschichten, jeder kann ohne Begründung ablehnen. Veröffentlicht wird nur mit Freigabe der Abgebildeten.
- Rhythmus: DevOops etwa alle drei Monate, dazwischen der Newsletter.
Der Abend
Den Raum füllen
Ziel sind 22 Anwesende. Die Plätze werden persönlich vergeben; wer sich bewirbt, nennt Rolle und Firma und ob er selbst Bereitschaft hat. Keine Vendoren, kein Vertrieb, keine Studierenden, höchstens zwei Personen pro Firma.
- Hyground-Netzwerk: Bestandskunden und Leads aus Hamburg, persönlich eingeladen.
- Netzwerke der Speaker: gemeinsamer LinkedIn-Post von Hyground und beiden Speakern.
- MaibornWolff: Einladung an deren SRE-Kontakte (zu klären).
- ICP-Leadliste: persönliche Einladung über LinkedIn, Brief und/oder per Anruf.
- Social Media: Reddit und LinkedIn; auch hier läuft jede Anmeldung über die Bewerbung.
Budget
| Posten | Betrag | Annahme |
|---|---|---|
| Location (Loft, Galerie) | 1.500 € | Abendmiete inkl. Möblierung |
| Dinner (3 Gänge) & Getränke | 2.000 € | 25 Personen × ca. 80 € |
| Fotograf | 600 € | professionell, ca. 3 Stunden |
| Dankeschön für Speaker | 200 € | 2 × ca. 100 € |
| Material & Deko | 200 € | |
| Puffer | 500 € | für Preisabweichungen und Unvorhergesehenes; keine Reisekosten, Team und Speaker sitzen in Hamburg |
| Summe | 5.000 € |
Zeitplan: 12 Wochen rückwärts
| W −12 bis −10 | Speaker anfragen und Freigaben anstoßen; Location suchen und Datum festlegen. |
| W −9 bis −8 | Speaker bestätigt; Location und Fotograf gebucht; Einladungstext und Bewerbungsseite fertig. |
| W −7 | Welle 1: Hyground-Netzwerk (Bestandskunden, Leads aus Hamburg) und gemeinsamer LinkedIn-Post mit den Speakern. |
| W −6 bis −4 | Welle 2: ICP-Leadliste persönlich über LinkedIn, Brief und Telefon, MaibornWolff-Kontakte, Posts auf Reddit und LinkedIn; laufende Kuration. |
| W −3 | Catering buchen; Speaker-Briefing: Chatham House Rule, kein Produktbezug. |
| W −2 bis −1 | Zusagen bestätigen, Warteliste nachrücken lassen, Erinnerung senden, Ablauf proben. |
| Tag X | DevOops-Abend in Hamburg. |
| Tag +1 | LinkedIn-Post mit Fotos und Verlinkung der Teilnehmer, die zugestimmt haben. Dank-Mail mit anonymisierten Erkenntnissen aus der Beichte und freigegebenen Fotos, mit der Bitte, den LinkedIn-Post zu teilen oder zu kommentieren; Dinner-Termine bestätigen. |
| W +1 | Kennzahlen auswerten und Entscheidung über die zweite Ausgabe. |
Die Einladung
Hi Tobias,
ich würde dich sehr gerne zu einer intimen Runde mit 20–25 Leuten aus SRE und DevOps einladen. X (DB) und Y (MAN) erzählen von ihren schlimmsten Incidents – ohne Folien, ohne Aufzeichnung, unter Chatham House Rule. Das Ziel ist, einen Safe Space zu schaffen, in dem man offen über das redet, was sonst niemand erzählt.
Wir sind in einer wunderschönen Galerie, ein privater Koch kocht für uns. Mit deinen 15 Jahren in Bereitschaft hast du bestimmt selbst ein paar Geschichten. Ich hätte dich sehr gerne dabei.
Die Plätze sind begrenzt. Alle Infos findest du hier: luma.com/devoopsbyhyground
Viele Grüße
Gibt es eine zweite Ausgabe?
Einen Newsletter mit Einwilligung, der jeden Monat einen Grund gibt, eine Mail von Hyground zu öffnen, echte Probleme aus den Karten der Beichte und den Gesprächen am Tisch und Vertrauen als Gastgeber. Die Fotos tragen den Abend nach außen, ohne dass etwas vom Gesagten den Raum verlässt. Bestandskunden als Speaker stärken zusätzlich die Beziehung, solange sie über Incidents sprechen und nicht über Hyground.
Zwischen den Ausgaben
Damit dieselben Leute wiederkommen, bleibt der Abend nicht beim Abend stehen. Alles kostet kaum Geld, nur etwas Zeit des Engineers.
- Incident des Monats: eine öffentlich bekannte Störung in drei Minuten Lesezeit – was passiert ist, warum, und was das für das eigene Team heißt.
- Eine Karte aus der Box: eine anonyme Beichte als Vorgeschmack. Der Rest wartet beim nächsten DevOops.
- Frag die Runde: eine Frage aus dem Alltag in Bereitschaft; die Antworten der Leser erscheinen anonym in der nächsten Ausgabe.
- Als Erste wissen: Datum, Speaker und ein Hinweis auf die Location des nächsten DevOops, eine Woche bevor die Bewerbung öffnet.
- Die versiegelte Box: Jedes DevOops beginnt mit den Karten der letzten Ausgabe. Wer seine Geschichte hören will, kommt wieder.
- Plus-one-Ticket: Jeder Gast schlägt für die nächste Ausgabe eine Person aus einem Ops-Team vor, mit garantiertem Platz. Die Community wächst über Empfehlungen.
- Vorrang für Wiederkehrer: Wer einmal dabei war, bekommt beim nächsten DevOops zuerst einen Platz angeboten, bevor die Bewerbung für alle öffnet.
- Optional, War-Stories-Dinner-Reihe: kleine Dinner zwischen den Ausgaben nach dem 2meet2eat-Prinzip, bei denen jeder eine Person aus einem Ops-Team mitbringt. Die Reihe läuft über Selbstzahler und wird beim DevOops angekündigt.
Jede Zahl lässt sich eine Ebene tiefer begründen.
Dieses Dashboard fasst das Vorgehen zusammen. Die Excel-Matrix dahinter enthält alle 26 Formate mit Quelle, Filterstatus, Punkten und der Begründung jeder Bewertung.
Artefakte aus eigenen Events
Zwei Formate, die ich mit FOMO umgesetzt habe – und was davon in DevOops steckt.
- Format: 25 handverlesene Founder (Seed bis Series B) wandern gemeinsam zu einer Hütte; Essen, ein kurzer Fireside Chat off the record, Sauna.
- Mechanik: nur auf Einladung, Treffpunkt erst nach Bestätigung, Warteliste; bewusst als Gegenentwurf zum vollen Networking der Konferenz.
- In DevOops: kuratierte Runde von rund 25, alles off the record, Erlebnis statt Konferenz, Knappheit als Anreiz.
- Format: gesetztes 3-Gänge-Dinner für 30–50 ausgewählte Founder und Investoren, danach Übergang in eine Afterparty – „depth first, then energy“.
- Mechanik: sorgfältige Auswahl, Adresse erst nach Bestätigung, mehrere Partner als Co-Hosts, Warteliste.
- In DevOops: Galerie als Location, 3-Gänge-Dinner mit Zeit für lange Gespräche, geheime Adresse, Partner wie MaibornWolff als mögliche Co-Hosts.